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Spiele für unsere Kleinen:

Datei: [>>Spiele.doc] (u.a. Kennenlernspiele,Kooperationsspiele,Aktionsspiele)


Krake

Busfahrer
Löffelspiel
Kartenrennen
Sitzblockade
Ball durchreichen
Schuhe klauen
Mister X


Krake


Krake


"Krake" ist ein einfaches Fangspiel, bei dem man allerdings etwas Raum braucht.

Ein Fänger steht den restlichen Mitspielern gegenüber, auf ein Zeichen hin rennen beide Parteien aufeinander los, dabei versucht der Fänger mehrere Spieler abzuschlagen. Wer abgeschlagen ist muß auf der Stelle stehenbleiben. Seine Aufgabe ist es dann ebenfalls andere abzuschlagen. Er darf dabei allerdings nur seinen Oberkörper und Arme bewegen und v.a. keinen Schritt in irgendeine Richtung machen. Alle diejenigen, die die gegenüberliegende Seite erreichen, stellen sich auf und das Fangen beginnt von neuem. Es wird von Runde zu Runde schwieriger, denn immer mehr "Kraken" versperren den Weg und es ist nicht mehr so einfach dem Fänger auszuweichen. Wer als Letzter übrigbleibt darf der neue Fänger werden.



Busfahrer


Ein Spiel für Drinnen. Es werden zu Beginn zwei Manschaften gebildet. Jeder schnappt sich einen Stuhl und setzt sich innerhalb der Gruppe hintereinander in eine Reihe. Daneben kommt die andere Manschaft in der gleichen Weise. Der letzte in jeder Reihe setzt sich allerdings anders herum als alle anderen, nämlich Rücken an Rücken mit seinem Mitspieler. Die Spieler jeder Manschaft geben sich die Hände (eine Hand nach vorn, die andere nach hinten). Den beiden verkehrtherumsitzenden Spielern werden nun zwei Münzen hingeworfen. Sind die Bilder auf beiden Münzen gleich, so wird die Hand des nächsten Mitspielers gedrückt. Das Signal wird bis nach vorne weitergegeben. Vorne steht ein Stuhl auf dem ein Schlüssel liegt. Die ersten von jeder Manschaften müssen versuchen den Schlüssel zu bekommen, sobald bei ihnen das Signal angekommen ist. Bei Siegergruppe darf jeder einen Stuhl nach vorne rücken bzw. der erste geht nach hinten, bei ihm liegt nun die Verantwortung für das Signal. Allerdings ist es ein Fehler, wenn die Manschaft sich den Schlüssel geschnappt hat und die beiden Münzbilder verschieden waren. Dann müssen alle in dieser Gruppe einen Stuhl zurück. Gewonnen hat am Schluß die Manschaft, die einmal ganz (nach vorne) durchgerutscht ist.

Variante: Buchstaben oder Zahlen zeigen, diese müssen dann auf den Rücken des Vordermannes geschrieben werden. Der erste malt dann den Buchstaben (Zahl) auf eine Tafel.



Löffelspiel

Witz dieses Spiel ist es, daß nur wenige Leute wissen worum es geht. Die Mitspieler sollen selber herausfinden, was zu tun ist. Man braucht für dieses Spiel einen Löffel. Im Kreis sitzend, wird dieser Löffel von Person zu Person weitergereicht, während man dabei eines der folgenden Sachen sagen muss: "Ich bin oben", "Ich bin unten", "Ich gehe nach oben" oder "Ich gehe nach unten".
Bis auf zwei Leute weiss allerdings erstmal keiner, was wann zu sagen ist! Wenn jemand etwas falsches sagt, wird er korrigiert. Jeder versucht während es weitergeht, herauszufinden, was korrekt ist.
Was ist denn wann zu sagen? Es hat natürlich nicht mit dem Löffel zu tun, sondern damit, obe man seine Beine übereinandergeschlagen hat oder nicht: Oben ist man, wenn die Beine übereinander geschlagen hat, nach oben geht man, wenn diese im Begriff ist übereinander zu schlagen. Unten ist man, wenn man die Beine normal hat, nach unten geht man, wenn man sie von oben nach unten bewegt.
Der eigentliche Witz ist, daß die eingeweihten Personen mit dem Löffel irgendwelche Gesten machen und auch sonstwie die Aufmerksamkeit von den Beinen ablenken. Nach und nach finden immer mehr Personen raus, was es mit dem ganzen auf sich hat, bis es schließlich auch der letzte kapiert hat.



Kartenrennen

Wir sitzen im Kreis auf Stühlen. Ein Kartenspiel wird benötigt. Der Spielleiter verteilt an jeden Mitspieler eine Karte. Die Mitspieler merken sich die jeweilige Farbe. Nachdem die Karten zurückgegeben werden, geht es los.
Der Spielleiter hält den Kartenstapel und zeiht von oben die Karten, wobei er jedes mal sagt, welche Farbe er gerade gezogen hat. Jeder, der die jeweilige Farbe hat, zieht einen Stuhl wieter nach links. Sitzt dort schon jemand, setzt man sich auf den Schoß. Sitzt allerdings jemand auf einem selber, kann man nicht weiterziehen. Derjenige, der als erstes seinen ursprüglichen Platz wiederhat, hat gewonnen. Allerdings nur, wenn keiner auf diesem Platz sitzt. Dann muß man nämlich eine Ehrenrunde drehen und auf die nächste Gelegenheit hoffen.



Sitzblockade

Ein sogenanntes Deeskaltationsspiel. Die Kinder können sich mal so richtig austoben. Der eine Teil der Gruppe sitzt auf dem Boden und hält sich mit Händen und Füßen möglichst verschlungen aneinander fest. Zwei andere Kinder versuchen nun, einzelne aus der Gruppe herauszulösen, welche das zu verhindern versucht. Im Grunde ist dabei alles erlaubt, man sollte natürlich je nach Gruppe gewisse Grenzen setzen.
Am lustigsten ist es, wenn diejenigen, die die Gruppe trennen sollen, immer phantasievoller werden und auch vor z.B. Bestechung einzelner nicht zurückschrecken.



Ball durchreichen

Die Gruppe sitzt am Boden im Kreis. Man setzt sich so eng zusammen, daß man wirklich Po an Po sitzt und auch zwischen den Beinen nichts mehr hindurchzusehen ist. Man greift mit seinen Armen unter seine Beine (sehr gutes Bauchmuskeltraining) und reicht dort einen Ball weiter. Am Rand steht eine Person, die herausfinden soll, wo der Ball ist. Meint sie es zu wissen, deutet sie auf den, der den Ball hat. Hatte sie recht, tauschen die beiden. Ansonsten wird weitergeraten.



Schuhe klauen

Die Mitspieler sitzen im Raum verteilt mit dem Blick zur Wand. Hinter ihnen steht ein Schuh, den sie nicht sehen und nicht berühren dürfen. Einer versucht, diese Schuhe zu sammeln. Meint jemand, daß gerade sein Schuh geklaut wird, hebt er den Arm. Ist dem so, dann tauschen Klauer und Aufpasser die Aufgabe und es wird weiter geklaut, bis alle Schuhe weg sind.
Bei diesem Spiel ist es wichtig, daß man dabei sehr ruhig ist, damit man irgendwie hören oder fühlen kann, wo etwas im Gange ist. Daher eignet sich das Spiel auch sehr gut zu Entspannung.



Mister X Spiel

Es werden Gruppen mit ca. 8 Leuten gebildet. Je mehr Gruppen es gibt, um so spannender ist das Spiel. Interessant wird es erst ab 6 Gruppen.

Eine dieser Gruppen ist Mister X. Diese Gruppe muss gefangen werden. Deshalb muss Mister X ein Banner/Fahne mit sich tragen, um erkannt zu werden. Mister X muss sich jede halbe Stunde bei einer Zentrale (Pfadfinder-Haus …) melden und den Standort durchgeben.

Die anderen Gruppen müssen Mister X fangen. Dazu können sie jederzeit bei der Zentrale anrufen und den Standort von Mister X erfahren.

Alle Gruppen können sich frei in einem großen Bezirk (bis zu 100 km * 100 km) bewegen. Am besten ist dies ein Bezirk, in dem eine Preiskategorie für den Öffentlichen Verkehr (Bahn, U-Bahn …) gilt. Die Gruppen bekommen Fahrkarten (Tageskarten). Sie dürfen ausschließlich mit langsamen Zügen fahren. Die Gruppen dürfen sich nur auf dem Bahnhofsgelände bewegen.

Wird Mister X gefangen, so muss er das Banner/Fahne abgeben. Die Gruppe, die Mister X gefangen hat, bekommt das Banner/Fahne und ist nun neuer Mister X.

Wenn das Gebiet groß genug ist, kann das Spiel einen ganzen Tag lang gespielt werden.


© 2003-2009 DPSG Oelde - Michael Kliewe